Tisa von der Schulenburg-Stiftung

Tisa von der Schulenburg Preis 2014

6. Preisträgerin 2014
Antonia Low

1972 in Liverpool geboren

Lebt und arbeitet in Berlin


Es folgen Auszüge aus der Begründung der Jury von Jörg Loskill:

Tisa-Preis 2014 für Antonia Low

114 Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet bewarben sich um den diesjährigen Tisa-von-der-Schulenburg-Preis, der in Kooperation mit der Kulturverwaltung von der Tisa-Stiftung vergeben wird.

Die vierköpfige Jury – Dr. Hans-Jürgen Schwalm (Kunsthalle Recklinghausen), Stefan Wolters (Skulpturenmuseum Marl, gebürtig aus Dorsten), Dr. Fenne als Dorstener Kunstsammler und Tisa-Experte sowie Kunsthistoriker Jörg Loskill (Bottrop), Frau Dr. Vogt von der Ludwig Galerie Schloß Oberhausen hatte kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen abgesagt – entschied sich nach vier Finalrunden für die in Berlin lebende Antonia Low, die scheinbar vertraute Räume und Orte durch oft geringe Eingriffe in ihren Installationen verfremdet oder neu entdeckt.

Sie wurde in Liverpool 1972 geboren, kam vor etlichen Jahren nach Deutschland und wurde in der Spree-Metropole ansässig. Sie verzeichnet in ihrer Vita bereits viele Einzel- und Gemeinschaftsprojekte. Erst im vergangenen Jahr wurde sie mit dem Bonner Kunstpreis ausgezeichnet. Wo sie in Dorsten in Kürze tätig werden kann, steht noch nicht fest, es soll noch ein geeignetes Gebäude (im Stadtzentrum, auf Fürst Leopold beispielsweise) für ihre Ausstellung gesucht werden. Sie wird jedenfalls ihr Thema „bedienen“: einen Ort durch Licht, Materialien oder bauliche Veränderungen neu zu definieren……

Insgesamt fünf Durchgänge fanden für die Jury statt. Nach der Eröffnungsrunde, bei der das gesamte Material gesichtet wurde, gab es noch 14 Kandidatinnen und Kandidaten. Im Endstadium der Entscheidung standen drei Künstler im Fokus…..

Nach ausgiebiger Diskussion stand nach fünfeinhalbstündiger Diskussion die neue Tisa-Preisträgerin fest. Die Entscheidung fiel einstimmig aus. Low wird übrigens erstmals in einer Ruhrgebietsstadt ihre Arbeit vorstellen.

Man darf sich auf eine spannende, gesellschaftskritische, Raum, Ort, Situation, Industrie und Zeit spiegelnde Ausstellung in Dorsten freuen.

JL

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle:
Tel. 0 23 62/66 41 63, Frau Sommer


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